Sidecarcross Team Kurth/ Weiss
Michel Kurth+ Beni Weiss
Schlussbericht Sidecarcup 2009
Der Sidecarcup 2009 ist Geschichte. Wir schauen auf unsere erste Saison zurück und ziehen Bilanz.
Ein Aufregendes und lehhrreiches Jahr liegt hinter uns. Die neun Rennen,welche wir dieses Jahr gefahren sind, bleiben uns in unterschiedlicher Erinnerung.
Unser Debüt in Meinisberg war sicher ganz O.K. Es folgte Günsberg. Leider waren wirauf dieser wunderschönen Strecke nach einem sehr guten Start zum zweiten Lauf gestürzt. Mischu hatte sich dabei verletzt und so mussten wir das Rennweekend vorzeitig beenden. Rapperswil und Hettiswil waren die nächsten Stationen. Danach war Walde angesagt. An diesem perfekt organisierten Anlass und unser erstes Überholmanöver denken wir gerne zurück. In Koppigen konnten wir uns bereits im Mittelfeld positionieren.
Danach folgte die Ernüchterung. In Saules/Reconvillier hatte sich unser Motor nach knapp zwei Runden im ersten Lauf verabschiedet und somit waren unsere Hoffnungen auf ein gutes Cup-Resultat schon fast begraben. Es folgten stressige Tage, mussten wir doch in kürzester Zeit Ersatzteile beschaffen. Herzlichen Dank an Thomas Matusik aus Nänikon, bei ihm wurden wir fündig und konnten unsere Maschine wieder flott machen. Dieses Engagement wurde in Attiswil mit dem 10. Rang belohnt. Das letze Rennen der Saison fuhren wir in Zetzwil. Im Schlussklassement belegten wir von 16 angemeldeten Teams den erfreulichen 6. Rang.
Nun stellt sich die Frage, wie gehen wir die Saison 2010 an.
Dass wir unsere erste Saison mit einem veralteten und somit nicht konkurrenzfähigen Gespann fahren würden, war uns von Anfang an klar. Schon früh mussten wir uns aber auch damit abfinden, dass die Ersatzteile für unsere Yamaha relativ selten – uns somit auch sehr teuer – sind und es extrem schwierig ist, solche zu beschaffen.Aufgrund dieser Tatsache haben wir uns nach einer neuen Lösung umgeschaut. Die kommende Saison werden wir auf einer EML Kawasaki bestreiten. Dieses Gespann wurde einst speziell als Werksmaschine für den 4-maligen Weltmeister Andreas Fuhrer konzipiert. Es ist „Ready to Race“, also draufsetzen und losfahren.
Ganz so einfach geht das wohl nicht. Eine starke Maschine verlangt starke Piloten. Daher werden wir alles daran setzen, uns im konditionellen, technischen und auch im mentalen Bereich zu verbessern. Sofern es das Budget zulässt, möchten wir die harten Pisten des französischen Juras und Sandpisten Italiens in unser Trainingsprogramm aufnehmen. Um diese Destinationen zu erreichen, möchten wir unseren Transporter entsprechend aufrüsten. Ideen und Pläne sind genug vorhanden, jedoch fehlen uns momentan die finanziellen Mittel. Selstverständlich werden wir aber auch regelmässig auf der anspruchsvollen Trainingspiste in Balm anzutreffen sein.
Super Jungs!! Machet witer so! Good luck for 2010!!
